Arno Geiger – Unter der Drachenwand

„Unter der Drachenwand“ – das klingt ein wenig bedrohlich, ein wenig mystisch und irreal, aber auch ein wenig nach Schutz und Sicherheit. Viel eindeutiger freundlich ist der harmlos klingende „Schafberg“ gleich nebenan. Oder aber auch der verträumt-beschaulich klingende „Mondsee“.

Ohne allzu viel Bedeutung in diese Ortsnamen, die eine bedeutende Rolle in Arno Geigers neuem Roman spielen, zu legen, passen sie ganz wunderbar zu der erzählten Geschichte. Ist es doch auch eine irgendwie irreale, nahezu fantastische Ruhepause, die dem jungen Veit Kolbe da inmitten des gnadenlos entfesselten Kriegsgeschehens des Jahres 1944 gegönnt wird. Und lauert doch dahinter immer das Bedrohliche, das Beängstigende, das Grauen.

Veit ist Mitte Zwanzig und hat demnach schon einige Jahre Kriegs- und Fronterfahrung hinter sich, als er von einem Granatsplitter verwundet wird. Es ist bei allen Schmerzen und Unannehmlichkeiten, die die Verletzungen an Kiefer und Bein hervorrufen, das, was sich insgeheim wohl viele Soldaten erhofften: ein Treffer, der schwer genug ist, um eine längere Dienstuntauglichkeit zu bedingen, aber leicht genug, um nicht allzu unerträglich zu sein. Denn Veit Kolbe ist nach all den Kriegsjahren und den furchtbaren Dingen, die er erlebt, angesehen und wohl auch getan hat, ziemlich desillusioniert. Und auch wenn er zugibt

„die Partei war die Sinngebung meiner Jugend gewesen, und ich konnte mich auch jetzt von dem Gedanken, dass der F. ein großer Mann war, nicht gänzlich freimachen.“

erkennt er doch zunehmend die Hohlheit der Phrasen („Der F. ist Herr der Situation, wie immer.“, „Wir leben in einer großen Zeit. Unsere Nachkommen werden uns einmal beneiden, dass wir in einer solchen Zeit leben durften.“), sieht die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges.

„Der totale Krieg war ein totaler Betrug. Vor allem die Einberufung der Buben mit Pfirsichflaum auf den Wangen enthüllte auch im Hinterland in grausamer Deutlichkeit, wie wahnwitzig und menschenfeindlich die Firma für Blut und Boden agierte, jederzeit bereit, völlig sinnlose Opfer zu fordern, mit denen niemandem gedient war, die den Betroffenen aber das Lebensglück zerstörten und schlimmstenfalls das Leben. Man schaufelte einfach noch etwas Kohle in die Feuer, koste es, was es wolle.“

 

„Und ich dachte an die Schönheit des Lebens und an die Sinnlosigkeit des Krieges. Denn was war der Krieg anderes als ein leerer Raum, in den schönes Leben hineinverschwand?“

 

Mondsee in the morning by Klaus M (CC BY-NC-ND 2.0) on Flickr

Hier am Mondsee im Salzkammergut, in das sich Veit zu seinem Onkel, der dort den Polizeiposten leitet, zurückzieht – auch vor seinen Eltern, besonders dem Naziparolen schwingenden Vater – versucht Veit, diese Schönheit des Lebens ein Stück weit wiederzufinden. Viel schlimmer als seine körperlichen Blessuren sind die seelischen, die der Krieg geschlagen hat. Immer wieder wird Veit von Panikattacken geschüttelt, kommen Erinnerungen wie Flashbacks über ihn, Massenerschießungen, Brandschatzungen, verwüstete Dörfer. Dagegen bekommt er Pervitin verschrieben, heute bekannt als Methamphetamin oder Chrystal Meth, damals wohl verbreiteter „Muntermacher“ für die Frontsoldaten. Neben dem Alkohol, der fleißig ausgegeben wird. Fort mit den Bildern des Grauens, der Müdigkeit, der Angst, einsatzfähig sein!

In der Nahezu-Idylle des Mondsees, die lediglich von den regelmäßig gen Reichsdeutschland überfliegenden Bombern etwas gestört wird, kommt Veit langsam zur Ruhe, können seine Wunden heilen, auch ein wenig die seelischen.

Behilflich dabei ist ihm die Nachbarin im Quartier, „die Darmstädterin“, die mit ihrem Neugeborenen aufs Land evakuiert ist, und mit der Veit zaghaft eine Freundschaft und schließlich eine Liebesbeziehung knüpft. Es ist eine schöne Geschichte, wie langsam aus „der Darmstädterin“ „Margot“ wird.

Ebenfalls an den Mondsee evakuiert ist eine ganze Schar Schülerinnen aus Wien, zufällig aus dem gleichen Bezirk, der auch Veits Heimat ist. Zusammen mit ihrer etwas rätselhaften Lehrerin führen sie in „Schwarzindien“ ein Lagerleben mit dem üblichen nationalsozialistischen Drill. Sie verbreiten aber auch die Frische, Sorglosigkeit und Hoffnung der Jugend.

Landverschickung by Bundesarchiv, Bild 146-1978-013-14 /  [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons
Aber nicht alles ist so hell unter der Drachenwand. So verschwindet eines der Mädchen eines Tages spurlos aus dem Lager, Veits Onkel ist ein strammer Nazi und die Quatiersleute von Veit und Margot sind boshaft und missgünstig.

Eine Utopie zu all den Grausamkeiten und Scheußlichkeiten der Zeit bildet der Bruder der Quatiersfrau, der „Brasilianer“, so genannt, weil er viele Jahre in Brasilien gelebt hat. Von dort mitgebracht hat er so ganz unzeitgemäße Dinge wie Wärme, Heiterkeit, Sinnlichkeit und Großzügigkeit. In einem Gewächshaus züchtet er Tomaten und Orchideen, während dort brasilianische Musik erklingt. Für Veit ist hier ein Gegenpunkt zur herrschenden Realität. Aber der „Brasilianer“ kann auch sein freiheitliches Denken nicht lassen. Das ist gefährlich zu diesen Zeiten.

Erzählt bekommen wir dies alles durch Aufzeichnungen Veits, die manchmal unmittelbar, öfter aber in einer spürbar bearbeiteten Form daherkommen. Dabei bleibt das Geschilderte aber immer im Erfahrungshorizont der damaligen Zeit. Die Menschen spüren, dass der Krieg wohl bald zu Ende, wohl auch verloren gehen wird. Sie wissen aber nicht, wie lange es noch dauern wird. An die Phrasen vom „Endsieg“ scheint kaum noch einer zu glauben.

Arno Geiger schafft es großartig, das Lebensgefühl dieser Zeit nachzuempfinden, den Schrecken der letzten Kriegsjahre, das Innenleben der Menschen. Wir kennen Fernsehdokumentationen, Tagebücher oder Lebensberichte, es gibt umfangreiche Sammlungen von Zeitzeugenberichten, man denke zum Beispiel an Walter Kempowskis „Echolot“. Hier hat der Autor aus all dem Material einen großartigen Roman geschaffen. Unsentimental, aber voller Empathie schaut er in die Köpfe der Menschen hinein. Und ja, so könnte es sich angefühlt haben, damals. So könnten die Menschen gelebt, gefühlt und gedacht haben. Geiger vermeidet dabei jede Vereinfachung. Selbst den unausstehlichsten Figuren, zum Beispiel den Quatiersleuten, lässt er einen Rest Menschlichkeit. Das macht deren Verhalten nicht besser, aber es ermöglicht dem Leser, sich auch ein Stück weit in sie einzufühlen. Veit ist dabei ein stiller Beobachter, ein genauer Beobachter, der uns an seinem Schreiben, das für ihn ein Rettungsanker zu sein scheint, in aller Intimität teilhaben.

Aber Veit ist nicht der einzige Erzähler. Geiger öffnet das kleine Idyll am Mondsee, lässt auch andere Lebenswirklichkeiten eindringen. Da ist zum Beispiel die Mutter der Darmstädterin, die in ihren Briefen von den verheerenden Luftangriffen auf Darmstadt berichtet, von ihrer Not, ihrer Verzweiflung, aber auch ihrem Abstumpfen. Irrwitzig: 50g Bohnenkaffee für jeden überlebenden Darmstädter als „Ausgleich“ für über 20.000 Tote.

Luisenplatz Darmstadt 1944 By U.S. Air Force [Public domain], via Wikimedia Commons
Da sind die träumerischen Liebesbriefe des jungen Kurt an das verschwundene Lagermädel, die irgendwann versiegen. Wir verfolgen aber noch, wie er als „letztes Aufgebot“ mit siebzehn in den Krieg muss. Und schließlich sind da noch die Briefe des Juden Oskar Meyer, der ein Angebot auf Ausreise nach Ghana ablehnt, sich lieber viel zu spät in die vermeintliche „Kulturstadt“ Budapest flüchtet. Eine fatale Entscheidung.

Es sind Stimmen, die Geiger in ganz unterschiedliche Tonlagen zu kleiden vermag, so viele gut recherchierte Zeugnisse vom Untergang einer ganzen Gesellschaft, aber auch vom Festhalten des Einzelnen am kleinen Glück, vom Überlebenswillen. Grauen und Hoffnung liegen da ganz dicht beieinander. Und beantworten vielleicht ein klein wenig die Frage, die Iris Radisch in ihrer Besprechung des Buchs so formuliert: „Wie haben unsere Eltern und Großeltern das alles aushalten können, ohne seelisch zu zerbrechen?“ Eine Frage, die ich mir auch unzählige Male gestellt habe. Dass das aber meistens nicht ohne bleibende Narben geschehen kann, macht Arno Geigers Buch deutlich.

„und ich wusste, dass ich tatsächlich und unwiderrruflich in diesem Krieg bleiben würde, egal, wann der Krieg zu Ende ging und was aus mir noch wurde, ich würde für immer in diesem Krieg bleiben als Teil von ihm. Es war schwer, es sich einzugestehen.“

Am Ende führt Arno Geiger die Figuren so mühelos wie flüchtig zusammen. Das zeigt, wie gut konstruiert das Buch trotz seiner vorgeblichen Schlichtheit und Geradlinigkeit ist. Ein Formwille ist auch bei der konsequenten Verwendung von F. für Führer und H. für Hitler zu erkennen. Ebenso im Stilmittel des eher ungewöhnlichen Schrägstrichs, der oft im Text vorkommt, fast wie bei Lyrik und wohl für den Leser ein Moment des Innehaltens bedeuten soll. Lies langsam! Das gelingt.

Wie die gesammelten Zeugnisse tatsächlich zu uns kommen, in diese buch, lässt der Autor wohlweislich offen, erzwingt keine künstliche Rahmenhandlung. Am Ende gönnt er dem Leser im Schlusskapitel noch einen Ausblick auf den weiteren Lebensweg der Figuren. Etwas, das es für mich nicht gebraucht hätte, das aber eine Wohltat für alle Leser ist, die offene Enden nicht schätzen.

Arno Geigers „Unter der Drachenwand“ ist das erste Buch der Frühjahrsproduktion 2018, das ich gelesen habe. Es ist großartig, voller Empathie und Wahrhaftigkeit, sehr gut konstruiert, brillant geschrieben. Und wieder einmal ein ganz anderer „Geiger“, der scheinbar mit jedem Buch mühelos etwas ganz Neues schafft. Chapeau! Daran müssen sich die kommenden Bücher 2018 messen lassen.

Beitragsbild: Schreibender Soldat, Bundesarchiv, Bild 101I-695-0410-05A / Falke  [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Hauke vom Leseschatz hat das Buch auch bereits besprochen, ebenso Marina von Literaturleuchtet und Esther

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Arno Geiger - Unter der Drachenwand

 

 

Arno Geiger – Unter der Drachenwand

Hanser Verlag Januar 2018, fester Einband,480 Seiten, 26,00 €

33 Kommentare zu „Arno Geiger – Unter der Drachenwand

  1. Wie immer großartige Besprechung von Dir, Petra! Ich glaube ich werde es mal mit der Hörbuch-Fassung versuchen. LG Petra

      1. Danke, Dir. Es hat vier Sprecher, drei Männer und eine Frau, leider kenne ich keinen einzigen, obwohl ich ja viel höre. Torben Kessler, Michael Quast, Torsten Flassig und Cornelia Niemann. Mit über 14h ungekürzt. Ich schnuppere mal rein und entscheide dann. LG

      2. Das klingt spannend. Ich finde es gut, wenn verschiedene Sprecher auftreten. Und hier sind mit Veit, Kurt, der Mutter und Oskar Meyer ja auch vier wichtige Stimmen vertreten. Und ungekürzt ist auch immer gut.

    1. Hallo, ihr beiden Petras, :-)
      ich plane auch, mir das Hörbuch demnächst anzuhören. Torben Kessler kenne ich bereits von diversen Hörbuchproduktionen (u.a. „Ein wenig Leben“) – er liest GANZ hervorragend. :-)
      Jetzt – nach deiner fantastischen Besprechung, Petra – habe ich noch mehr Lust auf diesen Hörstoff. Und dann wünsche ich uns „Hörenden“ viel Freude damit!
      Liebe Grüße
      Tina

  2. Liebe Petra,

    ich stimme zu. Ich habe das Buch gerade ausgelesen und schaffe es gerade lein neues anzufangen, weil ich davon noch so vereinnahmt bin. Mal sehen, wann ich es schaffe, darüber zu schreiben … Mit dem Schluss geht es mir übrigens genau so wie dir. Ich hätte auch lieber ein offenes Ende gehabt.
    Liebe Grüße, Marina

    1. Liebe Marina, ich lese gerade ein thematisch und von der Tonlage ähnliches Buch. Dann geht das. Aber der Geiger beschäftigt mich sicher auch noch lange, besonders, da viele Dinge aus meiner Familie wieder in Erinnerung kommen. So habe ich zum Beispiel seit langem mal wieder die Feldpost meines Onkels gelesen (von November/Dezember 1944 übrigens). Das berührt schon sehr. Liebe Grüße, Petra

      1. Darf ich wissen, welches? Ich glaube, so was bräuchte ich jetzt auch. Ich weiß von keinen familiären Erinnerungen, das ist auch nicht schön … so viel unterdrückt und zu spät etwas zu verarbeiten …

      2. Es ist das unter „Aktuelle Lektüre“ gezeigte „Ein Anderer“ von Sabine Huttel. Die Geschichte eines „zurückgebliebenen“ Kindes auf dem Dorf während des ersten und zweiten Weltkriegs (und noch darüber hinaus, aber so weit bin ich noch nicht). Ein von der Autorin Sabine Huttel im Selfpublishing bei Tredition erschienenes Buch, das mich in seiner Qualität sehr positiv überrascht. Ist wirklich gut!

  3. Danke Petra. Auch ich finde die Besprechung wieder wunderbar und ich werde den Geiger sicher lesen (wenn ich mit dem Sympathisanten durch bin 😊) liebe Grüsse

  4. Hallo Petra,

    Danke für die sehr ausführliche Beschreibung. Das Buch würde mich spontan nicht ansprechen, du hast hast es aber so interessant beschrieben das das Hörbuch auf meiner Wunschliste landen wird.

    Liebe Grüße
    Sonja

  5. In der Tat: Arno Geiger hat ein Buch über das Jahr 1944 geschrieben, das seinen Lesern lange in Erinnerung bleiben dürfte. Ich frage mich allerdings, warum er die Briefe von Oskar Meyer nicht in einen besseren Bezug zum Gesamtkontext gestellt hat. Im Gegensatz zu den anderen Briefen haben die – wenn ich nichts überlesen habe – keine Verbindung zur Geschichte (außer, dass sie natürlich aus derselben Zeit stammen). Schade finde ich auch, dass der Verlag im Klappentext keinerlei Informationen zum Hintergrund des Buchs liefert … das wäre doch mal interessant gewesen. Na ja, wir erfahren’s ja auch so von Scheck und Co. An irgendeiner Stelle schreibt Geiger von einem „depressiven Gebäude“ – gibt es sowas? Höchste Werte verdient in jedem Fall auch die Gestaltung des Schutzumschlags – in diesem Frühjahr eindeutig mein Favorit.

    1. Hallo Frank, den schwachen Bezug zu Oskar Meyer haben einige Kritiker beanstandet. Mich hat das nicht so sehr gestört. Zwar hat Meyer nur wenig Bezug zu Veit – die Szene gegen Ende am Straßenbau, und hat nicht Meyer in Wien in derselben Straße gewohnt wie Veit? – aber Geiger wollte eben ein recht breites Bild malen und da gehören eben Verfolgte mit dazu. Eine allzu enge Verknüpfung wäre dann vllt. zu gewollt gewesen. Aber ich kann die Kritik schon nachvollziehen. Meinst du jetzt geschichtlichen oder Entstehungshintergrund? Die Klappentexte sind ja meist recht knapp gehalten. Ich habe ein wenig gegoogelt. Und das „depressive Gebäude“ ist mir nicht weiter aufgefallen. Mit dem cover gebe ich dir recht. Gefällt mir auch sehr. Viele Grüße!

  6. Hallo Petra,
    danke für die tolle Rezension. Mich hat das Buch emotional sehr gefangen genommen, da war das letzte Kapitel ein guter Ausstieg. Ich glaube nicht, dass ich gleich wieder etwas so Dichtes lesen könnte. Vielleicht liegt’s auch daran, dass ich von hier zur Possingergasse zu Fuß gehen könnte. Für mich das beste Anti-Kriegs-Buch seit „Im Westen nichts Neues,“ hoffentlich bald auf jeder Deutsch-Leseliste.
    Liebe Grüße aus Wien
    Niamh

    1. Liebe Niamh, sehr gerne. Mich hat das Buch auch sehr berührt. Gerade auch, weil ich persönliche Bezüge erkannte. Und wenn du nur ein paar Schritte zur Possingergasse hast, dann bist du ja auch nah dran. Ich denke auch, dass das Buch ferade auch jungen Menschen viel zu sagen hat. Viele Grüße nach Wien, Petra

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