Lektüre März 2019

Der März ist immer geprägt von einer Flut an Neuerscheinungen, die einen Platz auf der Leseliste einfordern, und natürlich der Leipziger Buchmesse, die Vorbereitung und Nachbereitung erfordert, und damit Zeit.

Es war eine wunderbare Messe für mich. Ich konnte leider nur zwei Tage in Leipzig sein, dadurch wurde sie so dicht und intensiv, dass es für eine Berichterstattung zeitlich nicht reichte. Auch für einen anschließenden Messebeitrag hat es aus Zeitgründen diesmal nicht gereicht. Ich habe aber unglaublich viele tolle Eindrücke und Buchinspirationen mitgebracht, so viele Buchmenschen – Blogger, Verlagsmitarbeiter, Autoren – getroffen wie noch nie. Dank dtv konnte ich die Übersetzerin Miriam Mandelkow treffen und ihr ein paar Fragen zum Werk James Baldwins, das sie aktuell neu übersetzt, und das mich sehr begeistert stellen (Bericht darüber folgt). Ein paar Eindrücke von der LBM 2019 möchte ich hier nun doch mit euch teilen, bevor ich auf meine im März gelesenen Bücher zu sprechen komme. „Lektüre März 2019“ weiterlesen

Lektüre Februar 2019

Wie immer, war der Februar viel zu kurz und verging wie im Fluge. Dennoch habe ich neun wunderbare Bücher gelesen, war auf zwei sehr gelungenen Lesungen – T.C. Boyle und Volker Kutscher und durfte auf der Verleihung des Bloggerpreises „Das Debüt“ an Bettina Wilpert für „Nichts, was uns passiert“ in Essen als Vertreter der Jury dabei sein. „Lektüre Februar 2019“ weiterlesen

Lektüre Januar 2019

Ein neues Jahr, neue Lektüre.

Meinen Vorsatz, möglichst keine „alte“ Lektüre mit ins neue Jahr zu nehmen, hat recht gut geklappt. Nur vier Titel aus dem Herbstprogramm sind auf meine neue Leseliste gewandert, der Rest darauf ist sozusagen „druckfrisch“. Das heißt natürlich nicht, dass ich nichts aus 2018 noch lesen möchte, die Liste ist auch da noch lang, aber nach dem Abebben der Frühjahrstitel-Flut (vermutlich nach der Buchmesse Ende März) ist dafür auch noch Zeit. Die neuen Bücher locken mich jedes Jahr dann doch zu sehr.

Der Januar war ein etwas durchwachsener Lesemonat. Zehn Bücher habe ich gelesen, drei weitere als Hörbuch gehört (endlich mal wieder). Wirklich begeistern konnte mich von den Printexemplaren nur Dörte Hansen mit ihrer allseits zu recht gelobten Mittagsstunde. Der Rest war gut (Woelck, Ernaux, Honigmann, Huttel) oder interessant (Collins, Ford) oder „geht so“ (Würger), schwierig (Preti) oder ein wenig ärgerlich (Louis). Meine drei Hörbücher habe ich allesamt gerne gehört. „Lektüre Januar 2019“ weiterlesen

Lektüre Dezember 2018

Ein allerletzter Rückblick auf das Jahr 2018, genauer gesagt auf meinen Lesemonat Dezember. Zunächst einmal aber wünsche ich euch allen ein

Glückliches, gesundes neues Jahr 2019!

Danke, dass ihr hier so fleißig mitlest, liked und kommentiert!

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Der Dezember war ein sehr lesefreundlicher Monat für mich, deshalb habe ich ganze zehn Titel gelesen. Kein einziger war ein Ausreißer nach unten. „Lektüre Dezember 2018“ weiterlesen

Lesejahr 2018 – Ein Rückblick #1 – Lesehighlights „Beste Romane 2018“

Wieder neigt sich ein Lesejahr seinem Ende zu – und ja, es verging wieder im Flug.

Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen.

Für mich war es ein sehr intensives Lesejahr, was weniger der Menge an Gelesenem geschuldet war – erstaunlicherweise habe ich exakt so viele Bücher wie 2017 gelesen, nämlich 83 -, als der Intensität, mit der ich mich mit den Werken auseinandergesetzt habe. Sehr viel habe ich nachgeschlagen und nachgeschaut, nicht bei jedem Buch natürlich, aber doch bei vielen. Mit 107 Beiträgen lag ich zwar deutlich unter der Zahl von 2017, dafür hatten alle Beiträge zusammen deutlich mehr Zeichen. Auch ein Indiz für eine noch eingehendere Beschäftigung. „Lesejahr 2018 – Ein Rückblick #1 – Lesehighlights „Beste Romane 2018““ weiterlesen

Lektüre November 2018

Der November war wieder einmal ein Monat mit vielen, vielen Seiten und zahlreichen Besprechungen. Dazu kamen die Verlagsvorschauen für das Frühjahr, die natürlich auch durchforstet werden wollten. Alle guten Vorsätze, da mal gemächlicher dran zu gehen, sind vergeblich – wenn sie erst mal da sind, siegt die Neugier.

Mit „Macbeth“ habe ich diesen Monat so ziemlich das schlechteste Buch des Jahres gelesen (oder doch Haratischwili???), aber wie immer, die Geschmäcker sind verschieden, es gibt Leser, die es durchaus schätzten, deshalb lasst euch nicht abschrecken. Ansonsten gute bis sehr gute Bücher, die sehr unterschiedlich sowohl von der Thematik als auch vom Erzählkonzept her waren. „Lektüre November 2018“ weiterlesen

Lektüre Oktober 2018

Trotz der intensiven Buchmessenwoche, in der ich wie üblich kaum zum Lesen kam, sieht die Oktober-Lesebilanz doch sehr positiv aus. Durchweg gute bis sehr gute Bücher durfte ich kennenlernen. Dagegen bin ich bei den Rezensionen doch ein wenig im Hintertreffen. Aber alles geht nicht. Nach und nach werde ich die Besprechungen nachliefern, denn zu sagen gibt es viel über die Titel. „Lektüre Oktober 2018“ weiterlesen

Lektüre September 2018

Und schon wieder bin ich viel zu spät dran mit meinem Monatsüberblick.

Der September stand im Zeichen des Deutschen Buchpreises, der am Montag, den 8. Oktober in Frankfurt an Inger-Maria Mahlke verliehen wurde.

Vier Titel der Shortlist habe ich diesen Monat gelesen (einen weiteren zumindest angelesen). Drei ziemlich dickleibige Bücher waren darunter, dazu kam noch ein weiteres seitenstarkes Werk. Bis auf eines, das mich geradezu verärgert hat, gerade auch weil es bis zur Shortlist vorgedrungen ist, war es eine sehr bereichernde, großartige Lektüre. „Lektüre September 2018“ weiterlesen

Lektüre Juli 2018

Welch einen Sommer hat uns der Juli 2018 geschenkt! Ich weiß, vielen war es viel zu heiß, die Natur leidet, aber dennoch: das ist Sommer! Ich besitze sicher irgendwelche mediterranen Gene, denn meine Hitzetoleranz ist recht hoch. Deswegen hat auch meine Lektüre nicht darunter gelitten, sondern ich habe wunderbare Bücher mit viel Genuss gelesen.

Der Juli stand bei mir ein wenig unter französischem Einfluss (nicht nur durch den Urlaub an der Côte d´Azur, dem Besuch von Marseille, Aix, Avignon und Nancy, sondern auch ganz literarisch.) Und im August wird es mit Büchern von Delphine de Vigan, Jean-Philippe Blondel und meinem verehrten Patrick Modiano weitergehen. Im September erscheint dann der dritte Teil von Vernon Subutex. „Lektüre Juli 2018“ weiterlesen

Lektüre Juni 2018

Das Literaturereignis des Monats Juni war natürlich die LitblogConvention 2018 in Köln. Viele interessante Sessions, tolle Buchmenschen und nette Begegnungen machten den Tag zu einem schönen Erlebnis.

Zudem habe ich eine Lesung besucht, die von Ralf Rothmann im Literaturhaus Frankfurt. Ein sehr positiver Abend mit einem sympathischen Autor und einem überzeugenden Roman, Der Gott jenes Sommers.

Letzte Bücher aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm warteten noch darauf, gelesen zu werden, und auch ein paar länger aufgesparte, bevor im Juli schon wieder eine ganze Reihe Neuerscheinungen aus den Herbstprogrammen an der Reihe sein werden. Alle interessanten Titel zu lesen, ist wie immer definitiv nicht zu schaffen. Aber ich weiß nicht, ob man deswegen in die von manchen Literaturmenschen angestimmte Klage über ein „Zuviel“ einstimmen sollte. Ich empfinde es immer noch als ein großes Glück, aus einer solchen Vielzahl auswählen zu dürfen, auch wenn manche Bücher es dann doch nicht bis auf die Leseliste schaffen. Mehr bedeutet nicht schlechter, nur vielleicht schwieriger, was die Auswahl betrifft. Ich habe aber mittlerweile ein ganz gutes Händchen für meine Lektüre und wirklich wenig Fehlgriffe zu vermelden. „Lektüre Juni 2018“ weiterlesen